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5 wichtige Trends für das Arbeiten nach Corona

Was sich alles durch Corona verändert hat, brauchen wir euch nicht zu erklären. Und wir möchten auch nicht darauf herumreiten, wie sehr sich alles in Windeseile digitalisiert hat und wie populär das Homeoffice jetzt ist. Wir beschäftigen und heute eher damit, wie die Arbeits-Trends für die Post-Corona-Ära (die wir kaum erwarten können) aussehen und geben euch einen kurzen Überblick.

  1. Remote Work Warriors machen Halbe-Halbe

Homeoffice war in der Krise die Lösung. Aber werden die "Remote Work Warriors" wieder jeden Tag in ihre gewohnten Bahnen (oder eben Büros) zurückkehren? Forscher geben hier ein klares „Nein“ für den klassischen 8-Stunden-Job im Büro an fünf Tagen in der Woche. Viele Menschen wissen die einmal errungene Freiheit und Flexibilität zu schätzen und werden wohl ein Halbe-Halbe-Modell bevorzugen. Das allerdings wird Firmen und Arbeitnehmer gleichermaßen vor neue Herausforderungen stellen.

  1. Employee Wellness heißt das Zauberwort

Soziale Faktoren werden damit immer wichtiger. Denn wer nicht so oft im Büro ist, braucht sozialen Ausgleich oder neue Wege. Für Unternehmen heißt das: Die Zeit der Employee Wellness ist angebrochen. Arbeitnehmer werden verstärkt auf ein angenehmes Zusammenspiel von Flexibilität und Zugehörigkeitsgefühl achten. Psychologische Unterstützung und Verständnis für emotionale Belange werden immer wichtiger und zählen verstärkt als Pluspunkte auf der Arbeitgeberskala.

  1. Werte werden essenziell fürs Employer Branding

Greta Thunberg hat Spuren hinterlassen. Gerade für viele junge Arbeitnehmer ist es wichtig, für ein Unternehmen zu arbeiten, das wirklich auf Nachhaltigkeit setzt. Der Trend hin zu bedeutungsvoller Arbeit, verantwortungsvollen Marken und inspirierenden Geschäftsmodellen wird sich intensivieren und einen Wertewandel herbeiführen. Dieser zwingt Unternehmen letztendlich dazu, sich für ein gelungenes Employer Branding mit den neuen Werten ernsthaft auseinanderzusetzen. Diese samt positiver Unternehmensvisionen greifbar zu machen und nach außen zu transportieren, wird eine der Hauptaufgaben der Marketing-Abteilungen der Zukunft sein.

  1. Die Generation Z kommt

Bald schon wird die Generation Z einen großen Teil der Arbeitnehmer ausmachen. Bekannt ist die zwischen 1997 und 2012 geborene Generation vor allem dafür, dass ihre klare Priorität bei einer ausgewogenen Work-Life-Balance liegt. Der Nachwuchs bindet sich deshalb nicht mehr so einfach an einen Arbeitgeber. Das neue Selbstwertgefühl im Hinblick auf den Wert der eigenen Fach-Arbeitskraft bringt somit höhere Anforderungen an die Arbeitgeber mit sich. Im Gegensatz zur Generation Golf, bei der ein Arbeitsplatzmangel bestand, sitzen nun die qualifizieren Arbeitnehmer am längeren Hebel und suchen sich die Arbeitgeber aus, statt umgekehrt. Man spricht deshalb auch von „Kundenmentalität“ oder „Consumerization“ am Arbeitsplatz. Nur wer seinen Angestellten viel bietet, wird den Kampf um die rare Arbeitskraft gewinnen.

  1. Job-Alerts werden Alltag

Im Bewerbungsprozess zählt in Zukunft trotzdem Schnelligkeit. Denn wer in seiner Jobsparte oder aufgrund seiner Qualifikation viele Jobkonkurrenten hat, muss sich sofort bewerben. Vor allem, weil durch die Krise einige Berufsfelder von hoher Arbeitslosigkeit betroffen sind. Job-Alerts und Suchagenten werden dabei zu einem hilfreichen, unabdingbaren Tool, um sich schnellstmöglich auf eine passende Stelle zu bewerben. Auch für die Generation-Zler, die auf der Suche nach immer besseren Bedingungen oft ihre Stelle wechseln, wird es wichtig, immer auf dem Laufenden zu sein. Dies gibt Unternehmen auf digitalen Jobportalen exzellente Möglichkeiten, sich darzustellen und rasch zu geeigneten Bewerbern zu gelangen.

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