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Coworking oder eigene Büroräume?

Wenn die eigene Firma nicht so groß ist und auch die Mitarbeiterzahl noch unter 3 ist, so muss es nicht immer das eigene Büro sein. Coworking wird immer beliebter und mittlerweile gibt es auch (und besonders) in ländlichen Gegenden Coworking-Spaces. Bestes Beispiel ist unsere Werkbank in Heinsberg.

Doch wie sieht es finanziell aus? Ist das Coworking preiswerter als das eigene Büro? Oder zahlt man am Ende vielleicht sogar mehr?

Bei der Recherche sind wir am Ende zum Schluss gekommen, dass die Kosten nur sekundär für viele Firmen sind. Denn klar ist, dass große und mittlere Firmen keine Probleme haben, eine eigene Bürofläche zu bezahlen. Auch das Bezahlen von Zusatzkosten, Renovierungen und Möbeln stellen in der Regel kein großes Problem dar. Und zu guter Letzt werden solche Firmen auch nicht von Mietlaufzeiten von drei Jahren oder länger erschreckt.

Ganz anders sieht es hier bei Gründern, Start-ups oder kleinen Firmen aus. Zum einen fehlt, gerade zu Beginn, das nötige Kleingeld, um größere Ausgaben wie aufwändige Renovierungen und eine komplette Büroausstattung zu kaufen. Zum anderen sind sich viele Inhaber unsicher, was in ein oder zwei Jahren ist. Wenn die Firma gut anläuft, wird sich die Mitarbeiterzahl unter Umständen vervielfachen und die heute gemieteten Räume werden schnell zu klein. Läuft es nicht so rund wie geplant, kann man sich unter Umständen die Miete gar nicht mehr leisten. Wie soll man sich so mit gutem Gewissen an Büroräume binden können? 

Primär bei der Entscheidung gegen eigene Büroflächen scheint das ungute Gefühl zu sein, sich für längere Zeit an eine bestimmte Räumlichkeit zu binden. 

Und hierfür haben Coworking-Spaces genau die Lösung. Durch die wunderbar flexiblen Möglichkeiten und die oftmals schon vorhandene Infrastruktur bietet das Coworking eine perfekte Plattform für Gründern, Start-ups oder kleinen Firmen. Die Räumlichkeiten sind in der Regel repräsentativ und gut ausgestattet und das „Wachsen“ innerhalb des Coworking-Spaces ist kein Problem. Die monatlichen Kosten belaufen sich auf rund 400-500 Euro inkl. Infrastruktur und Netzwerk (je nach Standort) – also meist deutlich günstiger als ein eigenes Büro. 

Und noch eine Zielgruppe gewinnt beim Coworking: Bewohner im ländlichen Raum.

Klingt jetzt erst einmal komisch, aber wer schon einmal in ländlichen Gegenden unterwegs war, der weiß, wie mies dort das Internet sein kann. Doch größere Firmen (dazu zählt so ein Coworking-Space ja auch) bekommen oft auch bessere Leitungen. Und dass man schnelles und stabiles Internet hat, das ist in der heutigen Zeit das Non-plus-ultra. 

Und ein letztes Goodie haben wir noch im Ärmel, denn was ist das Schlimmste beim Arbeiten? Richtig, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt, die Gedanken blockieren und man mit seinen Aufgaben nicht weiterkommt. 

Ein nettes Gespräch oder Austausch kann hier Wunder bewirken. Im Coworking-Space findet man immer jemanden zum Reden, für eine Mittagspause oder wenn man doch mal Hilfe benötigt. So hat man zwar seine eigene Firma, ist jedoch nie wirklich allein.

Unser Fazit: Es lohnt sich wirklich der Blick Richtung Coworking-Spaces, wenn man sich nicht 100 Prozent sicher ist, dass eigene Büroräume zu einem passen.

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