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So sieht die Zukunft aus: Drei wichtige Job-Trends für 2021

Naturgemäß und unserer Branche entsprechend beschäftigen wir uns oft mit dem Thema „Zukunft der Arbeit“. Aber wie sieht diese Zukunft mittlerweile aus? Was hat sich durch Corona verändert? Laut der gerade erschienenen Social Media Studie 2021 lassen sich drei große Trends für den Bereich „New Work“ erkennen.

Arbeiten von überall

Eine der wenigen guten Erfahrungen, die Corona uns beschert hat, ist die Entwicklung hin zum flexiblen Arbeitsort. Dort, wo Deutschland oft konservativ das Homeoffice verweigerte, musste es plötzlich möglich werden. Digitalisierung und flexibles Arbeiten wurden nötig. So konnte endlich aufgezeigt werden, was alle Verfechter der Flexibilität ohnehin wussten: Effizient arbeiten funktioniert auch an anderen Orten als im Büro. Wen wundert es da, dass laut der angesprochenen Social Media Studie von Adenion der Haupttrend für 2021 die Entwicklung hin zu sogenannten „Digitalnomaden“ ist – also zu Menschen, die mobil sind, reisen und von überall aus arbeiten. Groß im Kommen ist in diesem Zuge die sogenannte „Workation“. Diese Kombination aus „Work“ und „Vacation“ bezeichnet eine längere Auszeit vom Wohnort, aber nicht von der Arbeit. Sprich: Man lebt ein paar Monate an einem anderen Ort, in einem anderen Land, arbeitet aber ganz problemlos für seinen Arbeitgeber weiter. Auch die „Telemigration“ geht in die gleiche Richtung: Denn Dienstleistungen können mittlerweile weltweit gehandelt werden, ohne dass die Arbeitskräfte ihren Wohnort physisch verlassen müssen. Weil wir es 2020 mussten, haben wir scheinbar unsere Hemmungen in Bezug auf den flexiblen Arbeitsort verloren. Aus diesem Grund lautet die erste Prognose der Studie, dass wir auch nach Corona vermehrt flexiblen Modellen folgen.

Teilen heißt das Zauberwort

Unsere Eltern hätten uns noch davon abgeraten, aber jetzt ist diese Methode einer der Trends für die Zukunft: Working-out-loud (WoL). Das Prinzip, dem schon zahlreiche große Konzerne folgen, heißt teilen statt horten. Wer sein Expertenwissen für sich behält, ist hier nicht erwünscht. Denn indem der Arbeitsprozess und das damit verbundene Know-how proaktiv für das ganze Team transparent gemacht werden, schafft man einen gemeinsamen Wissenspool, der alle voranbringt und damit dem Unternehmen nützt.

Erfinde dich neu

Wir alle finden einige der Aufgabenbereiche unseres Jobs interessanter als andere. Doch so ist eben unser Job, oder? Nein, eben nicht! Der neue Trend des „Job Crafting“ bezeichnet Mitarbeitende, die ihre Job-Rolle neu und eigenständig interpretieren. Lässt das Unternehmen persönliche Interpretationen und mehr Handlungsspielraum zu, wächst Erhebungen zufolge die Produktivität und Zufriedenheit der Angestellten. Gerade im Hinblick auf Recruiting und Employer Branding wird die Attraktivität von Jobs immer wichtiger und macht Job Crafting damit zum dritten großen Rising Star der Studie.

Bekommt man da nicht Lust aufs Arbeiten? Wenn ihr unbedingt loslegen wollt, aber nicht den richtigen Platz dafür findet: Wir stellen uns in der Werkbank auch ganz flexibel auf eure Bedürfnisse ein

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